en Glossar

Kalibrierung (Fluoreszenz)

Die Anzeige der Sigrist-Fluoreszenzmessgeräte basiert auf einer Chininsulfatkalibrierung (Chininsulfat) im Bereich von 0..10ppm. Die zugehörige Einheit wird im Hause Sigrist als FLU (Fluorescence Units) bezeichnet.

Es ist für gewisse Anwendungen wünschenswert, die Konzentration der zu messenden Substanz direkt anzuzeigen. Ist das betreffende Produkt definiert, so steht der Kalibrierung des Messgeräts prinzipiell nichts entgegen. Die folgende Abbildung zeigt als Beispiel die Fluoreszenz eines Rohöls in Funktion der Konzentration.

Kalibrierkurve eines Rohöls

Der für die Ölspurenmessung interessante Bereich befindet sich im linearen Teil der Kurve, bei Konzentrationen bis ca. 100 mg/l. Der Kurvenverlauf ist für viele Erdölprodukte typisch, die Zahlenwerte weichen aber von Fall zu Fall stark voneinander ab.

Fluoreszenz verschiedener Erdölprodukte

  1. Schmieröl

  2. Schneidöl

  3. Rohöl

  4. Heizöl, schwer

  5. Dieselöl

Ein wichtiger praktischer Aspekt des Kalibriervorgangs ist die Vermischung des unlöslichen Öls mit Wasser. Es gilt, eine homogene Suspension fein verteilter Öltröpfchen reproduzierbar herzustellen. Die von Sigrist angewandte Methode besteht darin, das Öl in einer kleinen Menge Aceton aufzulösen und diese dem Wasser beizugeben. Das Aceton mischt sich vollständig mit dem Wasser und hinterlässt eine Suspension feinster Öltröpfchen.

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