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Mehrfachstreuung

Störfaktor bei der Messung des Trübungswerts.

Die einfache Streulichtintensitätsmessung ohne Farbkompensation zeigt bei hohen Trübungswerten vorerst eine Verminderung der Empfindlichkeit und, nach dem Durchlaufen eines Maximums, ein Absinken des Messwerts bei steigender Konzentration (Abb. 28, rote Kurve). Dies ist auf das Phänomen der Mehrfachstreuung zurückzuführen: einerseits schirmen die der Lichtquelle näher liegenden Partikel das einfallende Licht ab, und anderseits kann sich das Streulicht nicht mehr frei ausbreiten.

Streulichtverhalten mit und ohne Kompensation
Abb. 28: Streulichtverhalten mit und ohne Kompensation

Mit einem Zweistrahlverfahren kann die Umkehrung der Kennlinie verhindert werden. Das Messverfahren (Abb. 11) ist identisch mit der Farbkompensation . Parallel zur normalen Trübungsmessung wird mit einem Vergleichsstrahl das Medium direkt durchquert. Durch Quotientenbildung beider Messwerte wird die Kennlinie (Abb. 8, blaue Kurve) eindeutig.

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