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Schwefelsäurenebel

Ähnlich der Staubmessung kann die Konzentration von Schwefelsäurenebel durch Streulichtmessung photometrisch erfasst werden.

Bei der Rauchgasentschwefelung und der Schwefelsäureherstellung findet nach der katalytischen Oxydation des SO2 zu SO3 die Absorption in Wasser oder verdünnter Säure statt. Sind die Betriebsbedingungen nicht optimal, so kann Schwefelsäure als Aerosol in fein verteilten Tröpfchen durch den Kamin entweichen. Es ist von grosser Wichtigkeit, ein solches umweltschädigendes Ereignis rasch festzustellen.

Das dafür eingesetzte Messsystem besteht aus einem Trübungsmessgerät, welches das Streulicht der Tröpfchen erfasst, und einer Probenahmeeinrichtung mit Temperaturregelung. Diese hat die wichtige Aufgabe, das Abgas auf ca. 120°C abzukühlen. Bei dieser Temperatur kondensiert die Schwefelsäure, während das Wasser noch als Dampf vorliegt. Dadurch entsteht keine Störung durch die Feuchtigkeit, und der Messwert erfasst die Schwefelsäurekonzentration selektiv.

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