en Glossar

Substitutionsmethode

Variante des Zweistrahlverfahrens, welche es gestattet, die höhere Auflösung vom unteren in den oberen Absorptionsskalenbereich zu verlegen.

Bei der Umwandlung der vom Photometer gemessenen Transmissionwerte in Absorptionseinheiten (Absorptionsmass, spektrales) entsteht durch die Logarithmierung eine höhere Auflösung bei niedrigen Konzentrationen. Sollen hohe Konzentrationen gemessen und geregelt werden, so bietet sich die Substitutionsmethode als Mittel an, um die bessere Auflösung auf optischem Weg in den Bereich der höheren Konzentration zu verlegen. Die folgende Abbildung zeigt die daraus resultierende Skala (oben) im Vergleich zur klassischen Absorptionsmessung (unten):


Substitutionsskala (oben) im Vergleich zur klassischen Absorptionsskala (unten).

Die Funktionsweise der Substitutionsmethode beruht darauf, dass die Rollen des Mess- und Vergleichsstrahls beim Wechsellichtverfahren vertauscht werden: ein Grauglas bestimmter Absorption (Kompensator K) befindet sich im Messstrahl (M), und die Messzelle im Vergleichsstrahl (V). Dadurch entsteht der Messwert nicht direkt aus der Transmission der Probe, wie beim klassischen Verfahren, sondern aus dem Verhältnis der Transmissionen des Kompensators und der Probe. Die Umrechnung in Absorptionseinheiten durch Logarithmierung ergibt die Spiegelung der Skala und die gesuchte Verschiebung des Bereichs hoher Auflösung.

Substitutionsmethode

Das Absorptionsmass des im Messzweig eingesetzten Kompensators entspricht der höchstmöglichen messbaren Absorption des Messgutes. Das maximale photometrisch noch auswertbare Absorptionsmass ist 3.

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