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Trinkwasseraufbereitung

Trinkwasseraufbereitung
Abb. 51: Trinkwasseraufbereitung

1 Trübung in Rohwasser 15 Ozon in Luft oder Sauerstoff (O2)
2 SAK 254 (UV Absorption) in Rohwasser 16 SAK 254 (UV Absorption) nach Aktivkohlefiltration
3 Farbe (Hazen) von Rohwasser 17 Trübung vor Entkeimung
4 Ölspuren (KW) in Rohwasser 18 Konzentration von Chlordioxid (ClO2)
5 Trübung zur Dosierung von Flockungsmittel 19 Trübung in behandeltem Wasser
6 SAK 254 (UV Absorption) in Rohwasser 20 SAK 254 (UV Absorption) in behandeltem Wasser
7 Farbe (Hazen) von Rohwasser 21 pH-Wert in Rohwasser / behandeltem Wasser
8 Trübung nach Schnellfiltration 22 Leitfähigkeit in Rohwasser / behandeltem Wasser
9 Trübung nach Filter-Rückspülung 23 Redox-Potential in Rohwasser / behandeltem Wasser
10 Trübung vor Ultra- oder Membranfiltration
11 Trübung nach Ultra- oder Membranfiltration 24 Gelöster Sauerstoff in Rohwasser / behandeltem Wasser
12 Trübung nach Sandfilter
13 Trübung nach Filter-Rückspülung 25 Konzentration von freiem Chlor, Chlordioxid (ClO2) und Ozon (O3) in Wasser
14 Ozongenerator Überwachung

In der Trinkwasseraufbereitung werden alle drei von Sigrist eingesetzten Messprinzipien angewandt:

Trübung, Absorption und Fluoreszenz.

Im Rohwasser interessieren je nach Herkunft verschiedene Kriterien; der Trübungswert des Oberflächenwassers dient zur automatischen Steuerung der Flockungsmittelzugabe. In den Quellfassungen entscheidet die Trübungs- und Ölspurenmessung über Verwendung oder Verwurf. Zusätzlich zu den Feststoffen können gelöste organische Kohlenstoffe vorhanden sein. Diese organische Fracht wird mit dem SAK 254 gemessen. Sind Gelbfärbungen im Rohwasser vorhanden, werden diese mittels Absorptionsmessung bestimmt.

Bei stark belastetem Rohwasser ist die Flockung/Sedimentation die entscheidende Reinigungsstufe zur Elimination der Feststoffe. Die Trübungsmessung nach dem Absetzbecken und vor der Sandfiltration ist deshalb ein massgebendes Kriterium für einen optimalen Betrieb.

Bei den Sand- und Membranfiltern dient die Trübungsmessung nicht nur zur Überwachung der Filtration, sondern auch zur Steuerung des Rückspülprozesses.

Schliesslich findet die UV-Absorptionsmessung noch mehrfache Anwendung. Nach den Ozongeneratoren kontrolliert sie die Konzentration des produzierten Ozons in der Gasphase sowie den Restgehalt nach dem Restozonvernichter (Ozonmessung). Am Ausgang des Aktivkohlefilter und vor der Entkeimung durch UV-Bestrahlung und Desinfektionsmittelzugabe wird die Trübung und der SAK/DOC-Wert überwacht. Vor der Netzeinspeisung werden nochmals die Trübung, der SAK/DOC-Wert, das Desinfektionsmittel und der pH-Wert überprüft.

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