en Glossar

Jubiläumsstory Teil 1

75 Jahre SIGRIST: Teil I:

Die Vision einer besseren Arbeitswelt

Die Geschichte der Firma SIGRIST-PHOTOMETER AG begann im Jahre 1946, als der Firmengründer Dr. Ing. Willy Sigrist (21.3.1907 – 1.8.1988) in Ennetbürgen ein Trübungsmessgerät zur kontinuierlichen Überwachung der Bierfiltration entwickelte.

Schon damals galt die Trübung im Bier als Qualitätsmerkmal. Sie war jedoch während des Bierbrauprozesses nicht messbar. Denn photometrische Messungen gab es zu jenem Zeitpunkt nur für Einzelproben im Labor. Die einzig mögliche Qualitätskontrolle während des Prozesses erfolgte somit optisch mit dem geschulten Auge des Bierbrauers. Als sich jedoch eines Tages der Gründer der heutigen Filtrox AG in St. Gallen mit einem Auftrag an Dr. Sigrist wandte, änderte sich dies schlagartig.

Erstes on-line Trübungsmessgerät zur kontinuierlichen Überwachung der Bierfiltration

Er fragte ihn für die Entwicklung eines on-line Messgerätes an, um die Wirksamkeit seiner qualitativ hochwertigen Filter bei der Bierfiltration exakt messen zu können. Nicht nur die gemeinsame Studienzeit an der Polytechnischen Hochschule in Zürich verband die beiden – es war auch der Anspruch an ein qualitativ hochwertiges, zuverlässiges und präzises Produkt.

Das erste Photometer
Das erste Photometer aus dem Jahre 1946 der SIGRIST-PHOTOMETER AG – ein Trübungsmessgerät zur kontinuierlichen Überwachung der Bierfiltration

Dr. Sigrist entwickelte daraufhin ein solches Gerät, mit vollster Zufriedenheit seitens Filtrox, und legte damit den Grundstein für die innovative Flimmerspiegeltechnologie und zeitgleich eine 75-jährige Erfolgsgeschichte – die der SIGRIST-PHOTOMETER AG.

Firmengründung 1949 durch Dr. Ing. Willy Sigrist: Die Vision einer besseren Arbeitswelt

So gründete er, drei Jahre nach der Auslieferung des ersten Photometers, im Jahre 1949 mit seiner Frau Paula die Firma SIGRIST-PHOTOMETER AG (damals Dr. Ing. W. Sigrist) und begann mit der serienmässigen Fabrikation von Photometern.

Und diese Firmengründung hatte es in sich. Es war die Vision einer besseren Arbeitswelt, in der der Mensch und das Produkt im Mittelpunkt stehen sollen. Ergo ein Unternehmen, das nicht nur dem Unternehmer selber nützt, sondern auf das Wohl aller Beteiligten ausgerichtet ist.

Firmengebäude und Gründerehepaar Dr. Willy Sigrist mit seiner Frau Paula
Links: Ansicht des ersten Firmengebäudes der SIGRIST-PHOTOMETER AG Rechts: Das Gründerehepaar Dr. Willy Sigrist mit seiner Frau Paula

Diese Grundsätze fanden bei der Belegschaft grossen Anklang. Sie ermöglichte aussergewöhnliche Leistungen und damit das eigenfinanzierte und gesunde Wachstum des Betriebes in den kommenden Jahren. In den beiden Bereichen Produktion und Montage widerspiegelten sich diese Gründerwerte besonders klar.

Die Produktion – Mit Handfertigkeit und Qualitätsansprüchen

(Auszug aus Interview mit Rudolf Christen, Leiter der Produktionsabteilung ab 1959) Oberstes Ziel im Hause SIGRIST war immer der Anspruch an höchste Qualität und Präzision bei den Produkten. Auch aus diesem Grunde wurden bereits damals schon die Einzelteile zum grössten Teil selber hergestellt. In der Hochblüte der Mechanik waren dies ungefähr 10‘000 verschiedene Teile, in Losgrössen von 1 bis 1‘000 Stück.

Die Montage – Mit Fingerspitzengefühl und gutem Auge

(Auszug aus Interview mit Imelda Christen, Leiterin der Montageabteilung ab 1955) In der Montageabteilung wurden die rund 10‘000 Einzelteile zu einem fertigen Photometer zusammengesetzt. Hauptsächlich von Frauen wegen der besseren Fingerfertigkeit und der Möglichkeit zur Teilzeitarbeit. Die Zuteilung der Arbeit erfolgte aufgrund von Fähigkeiten und Wünschen der Mitarbeiterinnen.

Ansichten verschiedener Einzelteile
Ansichten verschiedener Einzelteile und Instrumente z.B. für das exakte Abwägen und Mischen von Kalibrierlösungen.

Die Firma zeigte besonders im Umgang mit ihren weiblichen Angestellten Flexibilität und berücksichtigte ihre Bedürfnisse. So konnten Mütter wie auch Mitarbeiterinnen, deren Familie in der Landwirtschaft tätig war, ihre Präsenzzeiten den familiären Gegebenheiten anpassen. So wurde bei der SIGRIST auf sehr pragmatische Weise bereits in den 1960er Jahren (!) die Möglichkeit zur Teilzeitarbeit geschaffen. Ein eindrückliches Beispiel, wie das soziale Gedankengut des Gründers in den Firmenalltag einfloss.

Bis heute fliessen die Ideen und Werte des Firmengründers in das Unternehmen mit ein. So steht die SIGRIST-PHOTOMETER seit nun 75 Jahren für hochwertige Qualität und Präzision ihrer Produkte sowie für vertrauensvolle Beziehungen mit Kunden, Partnern und Mitarbeitenden.

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