en Glossar

Sandfiltration

Das meistverbreitete Reinigungsverfahren zur Elimination von Feststoffen bei der Trinkwasseraufbereitung. Wird zur Erhöhung des Wirkungsgrades oft durch eine vorgängige Flockungsstufe ergänzt.

Die Messung des Trübungswerts findet hier zweifache Anwendung: die Überwachung des eigentlichen Filtrationsvorganges auf Durchbrüche und die Optimierung des Waschvorganges. Die folgende Abbildung veranschaulicht den Verlauf der Trübung während des Reinigungszyklus.

Sandfilter: Trübungsüberwachung im Betrieb und bei der Rückspülung

In der Messdisposition 1 misst das Gerät die Trübung des filtrierten Wassers. Wird die Reinigung aufgrund des steigenden Druckabfalls oder besser der zunehmenden Trübung eingeleitet, so schaltet die Musterentnahme auf die Messung des Spülwassers um (Disposition 2). Am Ende des Waschvorgangs sinkt die Trübung auf den Wert des reinen Wassers ab und zeigt damit an, dass die Reinigung abgeschlossen ist. Man schaltet nun wieder auf Filtration und Messdisposition 1. Der Trübungswert ist vorerst noch hoch, bis sich die filtrierende Sandschicht wieder gesetzt hat, und sinkt dann auf den normalen Wert des gereinigten Wassers. Diese Trübungsüberwachung trägt massgeblich zum rationellen Betrieb der Aufbereitungsanlage bei: die Dauer der Reinigung sowie die verbrauchte Reinwassermenge sind optimal, und die Qualität des Filtrats ist sichergestellt.

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