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Freifallmesszelle

Probendurchflusseinrichtung in Prozessphotometern für die Messung der Trübung oder Fluoreszenz ohne Messzellenfenster.

Die Verschmutzung der Messzellenfenster ist bei kontinuierlichen Messungen der Prozessphotometrie ein weit verbreitetes Problem. Der permanente Durchfluss von Probenflüssigkeit verursacht auf die Dauer oft Beläge auf den Messzellenfenstern, welche die Messung verfälschen. Sigrist verfügt über mehrere Systeme zur Elimination der Auswirkungen der Fensterverschmutzung, die unter Berücksichtigung der Messbedingungen angewandt werden. Differenzmessverfahren, Trübungskompensation, Farbkompensation

Wenn es die für die Messung verwendete Schichtdicke gestattet (max. 10 mm), so kommt die Freifallmesszelle zum Einsatz, bei der keinerlei Kontakt zwischen Flüssigkeit und Fenstern besteht. Die Probe fällt frei durch die Messstrecke und wird vom Messlicht durchstrahlt.

Freifallmesszelle
Abb. 15: Freifallmesszelle

Es ist für diese Messzelle von grosser Wichtigkeit, dass die Probe unter konstantem Druck zugeführt wird. Bei zu niedrigem Druck wäre der Durchmesser des Flüssigkeitsstrahls ungenügend, und zu hoher Druck würde verschmutzende Spritzer am Austritt des Zulaufrohrs verursachen. Sigrist liefert deshalb mit diesen Geräten optional eine Niveauregulierung, welche, leicht erhöht neben dem Photometer angebracht, durch seinen permanenten Überlauf einen konstanten hydrostatischen Druck garantiert. Gleichzeitig dient es der Eliminierung eventueller Luftblasen im Messgut. Abbildung 16 zeigt eine schematische Darstellung der von Sigrist eingesetzten Niveauregulierung.

Niveauregulierung mit Überlauf (1), Zufuhr (2) und Photometer (3)
Abb. 16: Niveauregulierung mit Überlauf (1), Zufuhr (2) und Photometer (3), garantiert einen permanenten Überlauf an der Stelle 1 solange h2 > h1

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