en Glossar

Staubmessung

Bestimmung der Feststoffkonzentration in Gasen mittels Streulichtmessung. Streulicht

Die Erfassung der Streulichtintensität gestattet die Messung niedriger Staubkonzentrationen in Luft. Sie findet in der Praxis Anwendung für die Rauchgasmessung, die Bestimmung der Sichtweite in Strassentunnels, die Überwachung von Filteranlagen für umweltschädliche Stoffe (Insektizide, Farbstoffe, Chemikalien) aus Fabrikationsprozessen. Aber auch Aerosole von Flüssigkeiten wie Schwefelsäurenebel in Abgasen und Ölnebel in Maschinenräumen von Schiffen werden auf diese Weise gemessen.

Staubmessung mit 15°-Streuwinkel

Das Sigrist-Staubmessgerät misst unter einem Streuwinkel von 15° und deckt einen Messumfang von 0..0.1 bis 0..1000 mg/m3 PLA ab. PLA steht für Polystyrol-Latex-Aerosol und bezeichnet das für die Werkskalibrierung verwendete Aerosol (kugelförmige Partikel mit einem Durchmesser von 1µm).

Die Geräte werden vor Ort mit der zu messenden Abluft kalibriert. Es ist hier interessant festzustellen, dass auch schwarze Teilchen das Licht streuen. Elementarer Kohlenstoff in den verschiedensten Formen wie z.B. Russ, Graphit oder Aktivkohle erzeugt Streulichtintensitäten von der gleichen Grössenordnung wie die weisse Kieselgur. Teilchenfarbe

Messzelle mit Spüllufteinrichtung für die Staubmessung

Die Probenahme erfolgt extraktiv; die Messung findet also ausserhalb des Prozesses statt, vor Wärme, Korrosion und Verschmutzung geschützt. Die Messzelle ist mit einer Spüllufteinrichtung ausgerüstet, welche die Ablagerung von Staub an den optischen Teilen verhindert, wie obige Abbildung zeigt. Das Gebläse saugt gleichzeitig mit der Probe Umgebungsluft an, die, filtriert und erwärmt, den Probenstrom mit einem schützenden Mantel umgibt. Sie wird auch bei S2 eingeführt, und bildet so eine bevorzugte Strömung in Richtung des Austritts der Messzelle.

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