en Glossar

Überlaufmesszelle

Probendurchflusseinrichtung in Prozesstrübungsmessgeräten, ohne Messzellenfenster.

Die Fensterverschmutzung erfordert bei der kontinuierlichen Erfassung des Trübungswerts oft häufige Wartungsarbeiten. Härtebildner und suspendierte Stoffe lagern sich unter gewissen Voraussetzungen auf den Fenstern ab und verursachen Messwertverfälschungen. Neben der Farbkompensation und der Freifallmesszelle ist die Überlaufmesszelle eines der Mittel, welche Sigrist zur Verminderung der Wartungsfrequenzen einsetzt.

Überlaufmesszelle

Die Messzelle besteht aus einem Überlaufgefäss, in dem sich ein Wasserspiegel mit konstantem Niveau einstellt. Der Messstrahl dringt durch die Oberfläche in die Wassermasse ein und wird von den vorhandenen Trübstoffen gestreut, wie obige Abbildung zeigt. Der Streuwinkel beträgt in diesem Fall 135°. Im Gegensatz zur Freifallmesszelle erfordert diese Anordnung nur kleine Durchflussmengen und einen sehr geringen Druckabfall. Dies ist bei der Überwachung von Quellfassungen von grossem Vorteil, wo zur Probenahme oft nur das natürliche Gefälle zur Verfügung steht.

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